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Freitag, 29 März, 2013

Obwohl in den Medien, in den Top 100 der Onlineshops und auch in den Einkaufsfilialen außerhalb der virtuellen Welt die kontaktlose Karten- oder Smartphone-Zahlung angepriesen wird, so greifen die Deutschen laut aktuellsten Studien lieber zu traditionellen Zahlungsmethoden. Welche Zahlungsmethoden offline besonders beliebt sind oder eher gemieden werden, zeigt der folgende Überblick.

Bargeld immer noch auf Platz Eins

Während in Skandinavien oder Amerika nahezu alles per EC- oder Kreditkartenzahlung erfolgt, ist der Wunsch nach Barzahlung in Deutschland immer noch ungebrochen. Etwa 82,5 Prozent aller Geschäfte werden bar bezahlt. Insbesondere kleinere Beträge unter 20 Euro werden demnach nur in den seltensten Fällen nicht bar gezahlt. Bei Beträgen unter 5 Euro liegt die Zahlungsmethode der Barzahlung sogar bei 97 Prozent.

EC- und Debitkartenzahlung - das zweitbeliebteste Zahlungsmittel

In Deutschland werden laut aktuellen Erhebungen etwa 25,5 Prozent des Umsatzes über die Zahlungsmethode mit Debit- bzw. EC-Karte erwirtschaftet. 91 Prozent der Deutschen besitzen mindestens eine von den derzeit über 100.000 im Umlauf befindlichen Debitkarten.

Nutzung der Geldkartenfunktion von EC-Karten weit abgeschlagen

Seit 1996 von der Kreditwirtschaft in Deutschland eingeführt, können Debitkarten auch als sogenannte Geldkarten funktionieren. Über einen regulären Geldautomaten kann eine EC-Karte mit einem bestimmten Geldbetrag aufgeladen werden. Dieser kann dann für das bargeldlose Bezahlen genutzt werden. Obwohl 79 Prozent der Debitkarten über solch eine Zahlungsaufladefunktion verfügen, gaben in einer repräsentativen Befragung nur 21 Prozent der Befragten den Besitz einer EC-Karte mit Geldkartenfunktion an. Ein Großteil kannte diese Funktionalität gar nicht.

Kreditkarten - nur jeder Dritte nutzt sie regelmäßig

Derzeit sind in Deutschland etwa 25 Millionen Kreditkarten im Umlauf. Nur 1,4 Prozent der Transaktionen erfolgen mit ihnen. Dies liegt unter anderem daran, dass einerseits oftmals nur höhere Beträge (ab 77 Euro) mit Kreditkarte gezahlt werden und andererseits die klassische Kreditkarte oftmals mit hohen Zinsbelastungen verbunden ist. Eine Alternative zur klassischen Kreditkarte bieten sogenannte Prepaid- oder Girogo-Karten. Diese können mit einem gewünschten Betrag aufgeladen werden und für ein schnelles, kontaktloses Zahlen genutzt werden. Dies ist mithilfe der NFC-Technologie möglich. Diese wird auch beim neuartigen Bezahlverfahren mit Smartphones eingesetzt. Beide modernen Zahlungsmethoden werden von den Deutschen eher skeptisch betrachtet und somit auch selten genutzt.

Weitere kontaktlose Zahlungsalternativen

Hinsichtlich ihrer Nutzungshäufigkeit weniger erwähnenswert, existieren derzeit noch die folgenden Zahlungsmöglichkeiten:

  • Paypass-System von Mastercard für kontaktloses Bezahlen per Karte oder Smartphone
  • Paywave-System von VISA, ebenfalls für kontaktloses Bezahlen per Karte oder Smartphone
  • Google Wallet als digitale Geldbörse auf der Basis des Paypass-Systems.

Auch Paypal plant laut aktuellen Pressemeldungen für den Offline-Bereich ein ähnliches Bezahlsystem wie Google Wallet.