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Donnerstag, 10 Februar, 2011

Welt Online nahm sich vor kurzem dem Thema Kombi Kreditkarten an. Immer häufiger locken Firmen wie Amazon, Lidl, TUI, Neckermann, Ebay, Tschibo oder die Lufthansa mit kombinierten Kunden- und Kreditkarten. Diese Karten winken mit Preisvorteilen und Sonderaktionen, welche die Treue des Kunden belohnen sollen. Mit der Ebay-Kreditkarte gibt es beispielsweise einen extra Käuferschutz, mit der Lufthansa Miles & More Kreditkarte sammeln Vielflieger extra Flugmeilen und bei Tchibo gibt es die "Tchibo Privat Card Premium" mit Exklusivangeboten. Durch die Kooperationen zwischen Handel und Kreditkartenunternehmen können Unternehmen wie ebay oder Amazon das Design der Karte mitbestimmen. Eigentliche Herausgeber sind aber Banken, die einzig und alleine als Lizenznehmer der Kreditkartenbetreiber Visa und Mastercard fungieren können und sich im Hintergrund halten. Wenn Firmen diese Karten anbieten, liegt es nahe das sich damit Banken neue Vertriebswege erschließen, um auf diesem Wege mehr Kunden zu gewinnen. Verdient wird an den getätigten Umsätzen sowie an den anfallenden Gebühren für die Nutzung dieser Karten. Die kooperierenden Unternehmen wiederum erhoffen sich dadurch auf der anderen Seite mehr Umsatz und eine höheren Grad der Kundenbindung.

Co-Branding-Kreditkarten und Charge-Kreditkarten im Vergleich

Doch ist Vorsicht geboten. Die sogenannten Co-Branding-Kreditkarten funktionieren oft nach dem „Revolving-System“. Das heißt, es wird ein permanenter Kreditrahmen gewährt, der bei Inanspruchnahme durch den Karteninhaber in Raten zurückgeführt werden muss. Des Weiteren erheben die Banken für diesen Service Gebühren. Für den Umsatz mit den Kreditkarten können dann bis zu 14 Prozent Zinsen fällig werden. Bisher war die "Charge-Card" Gattung unter den Kreditkarten am meisten verbreitet. Dabei fielen im Abrechnungsmonat keine Zinsen an, und am Ende des Monats wurde eine Rechnung gestellt und der Gesamtbetrag vom Girokonto eingezogen. Auf diese Weise war das Konto immer wieder ausgeglichen und der Kunde behielt den Überblick über seine Ausgaben. Wer auf die Vorteile einer Kreditkarte nicht verzichten will, sollte daher die Angebote bis ins Detail studieren. Co-Branding-Kreditkarten mit dem Revolving-System erheben zum Teil sehr hohe Gebühren für die Inanspruchnahme des eingeräumten Kredits, locken aber mit Exklusiv- und Bonusangeboten. So muss jeder im Einzelfall nachrechnen, ob sich beispielsweise Tankrabatte lohnen. Es gilt: Erst wenn Zinssätze und Rückzahlungsbedingungen miteinander verglichen werden, zeigt sich ob die Karte wirklich so günstig ist, wie sie in der Werbung auf den Internetseiten der Onlineshops versprochen wird. Die „normalen“ Kreditkarten ihrer Hausbank, der "Charge-Card" Gattung, sind meist mit einer Jahresgebühr oder mit Zinsen und Gebühren für Bargeld-Abhebungen verbunden. Jedoch werden Transaktionen die mit diesen Karten getätigt werden am Ende des Monats über das Kreditkartenkonto oder Girokonto einfach abgerechnet und es fallen für die Kreditbeträge keine gesonderten Zinsen an.

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