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Samstag, 5 Oktober, 2013

Das historische Tief der Sparzinsen, welches sich mittlerweile auch unterhalb der Inflationsrate bewegt, betraf in den letzten Monaten und Jahren insbesondere die Kleinanleger. Großsparer konnten für ihre Festgeld-Anlagen noch auf lohnenswertere Sonderkonditionen der Banken hoffen. Sparbeträge über 500.000 Euro liegen nun auch unter der Inflationsgrenze und sorgen dafür, dass Großanleger Tag für Tag Geld verlieren. Einige ausländische Banken bieten sowohl für Kleinanleger als auch Großsparer bessere Zinskonditionen. Diese gestalten sich in der Regel risikoreicher, da sie im Fall eines Banken-Konkurses nicht so hoch abgesichert sind. Im Durchschnitt liegt die Absicherung von privaten Anlagevermögen je nach Einlagenfonds bei 100.000 Euro. Großbanken, wie die holländische ING, garantieren jedoch auch Millionenbeträge.

Kriterien zur Wahl des passenden Tagesgeld-Kontos

Da die Höhe der Sparzinsen sich zwischen den einzelnen Tagesgeldangeboten kaum unterscheidet, sollten Sie bei der Wahl des passenden Tagesgeld-Angebots auf folgende Kriterien achten:

  • mögliche Anlagesumme sowie eventuelle Sonderkonditionen bei bestimmter Einlagehöhe bzw. eventuelle Anlagegrenzen,
  • Höhe der Einlagensicherung (eine Mindesteinlagensumme ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben),
  • Eröffnungsprämien (diese können teilweise die geringen Zinsen zu Beginn der Tagesgeldanlage etwas ausgleichen),
  • Häufigkeit der Zinsgutschrift (Je häufiger die Zinsen ausgezahlt werden, umso stärker kommt der Zinseszins-Effekt zum Tragen.),
  • Kontoführungsgebühren.

Das Kriterium der Kontoführungsgebühr sollten Sie besonders aufmerksam betrachten. Einige Banken bieten für Tagesgeld-Neukunden oft gebührenfreie Girokonten mit Tagesgeldanlage an. Diese Vereinbarung ist bei einigen Finanzdienstleistern zeitlich begrenzt, sodass nach den ersten Monaten doch Kontoführungsgebühren anfallen. Die meisten Banken sind jedoch dazu übergegangen Tagesgeldanlagen unbefristet ohne Kontoführungsgebühren anzubieten. Aus diesem Grund sollten Sie auf Angebote mit monatlichen Bankgebühren verzichten, auch wenn sie einige Prozentpunkte mehr Zinsen bringen. Die ohnehin geringen Erträge aus den Zinsen werden durch Kontoführungsgebühren sofort wieder verbraucht. Finanztipp: Sie haben größere Sparbeträge für eine Tagesgeldanlage? Dann nutzen Sie doch mehrere Tagesgeldkonten und transferieren Sie Ihre Ersparnisse je nach Zinsentwicklung auf das Tagesgeldkonto, welches tagesaktuell die höchsten Zinseinnahmen verspricht.