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Samstag, 20 Oktober, 2012

Wer mit erneuerbaren Energien heizen möchte, erhält seit Mitte August höhere staatliche Zuschüsse für die Umsetzung dieses Vorhabens. So hat der Bund die Basisförderung auf 1500 Euro erhöht. Davon profitieren sollen vor allem die Betreiber von thermischen Solaranlagen, Wärmepumpen sowie von Scheitholz- und Pelletkesseln.

Das Förderangebot des Bundes 

Über ein Bonussystem kann aber noch weit mehr Geld fließen. So gewährt der Bund beispielsweise einen Kesseltauschbonus in Höhe von 500 Euro. Bezogen werden kann dieser zum Beispiel dann, wenn ein neuer Brennwertkessel in Kombination mit einer die Heizung unterstützenden Solarthermieanlage eingebaut wird. Problematischer wird es für die Interessenten, die eine reine Solaranlage zur Aufbereitung von Warmwasser installieren lassen möchten - sie erhalten nur noch eine staatliche Stütze, wenn der Einbau in Kombination mit einer Holzheizung oder eine Wärmepumpe erfolgt.

Bund belohnt auch Effizienz 

Der Bund beschränkt seine vergrößere Förderung für das Heizen mit erneuerbaren Energien jedoch nicht nur auf die eigentlichen Heiztechniken, sondern ist auch darum bemüht, eine besonders effiziente Speicherung zu belohnen. Arbeitet beispielsweise die Gebäudehülle in der Frage vorbildlich, kann der Besitzer einen "Effizienzbonus" erhalten, der die Größenordnung von 50 Prozent der Basisförderung hat. Wird gespeicherte Wärme hingegen in ein Wärmenetz eingepeist, so kann der Besitzer noch einmal einen Bonus in Höhe von 500 Euro erhalten.

Auch die Länder fördern erneuerbare Energien 

Auch die meisten Bundesländer haben ein Programm zur Förderung erneuerbarer Energien aufgelegt, das allerdings bundesweit nicht einheitlich ist. Hamburg schießt beispielsweise für den Einbau einer zehn Quadratmeter großen Solarinstallation 2550 Euro dazu. Baut man noch einen Brennwertkessel ein, erhöht die Hansestadt die Förderung um weitere 1500 Euro auf 4050 Euro. Kommen noch eine Wärmepumpe und/ oder ein Pelletkessel hinzu, können für jedes Gerät noch einmal 500 Euro eingeplant werden. Maximal schießt Hamburg als 5050 Euro hinzu. Verbraucherschützer raten allerdings, sich nicht von den hohen staatlichen Förderungen blenden zu lassen und blind zu kaufen. Trotz der Zuschüsse solle man genau überprüfen, ob und wenn ja, welche Anlage eigentlich genau zum eigenen Haus passt. Die meisten Verbraucherzentralen verfügen über eine Energie- und Klima-Abteilung, die diesbezüglich helfen kann.