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Mittwoch, 14 Oktober, 2009

Chronisches Minus wird teuer

Finanzielle Engpässe werden von Girokonto-Kunden meist mit großzügig ausgelegten Dispositionskrediten ihrer jeweiligen Hausbank geschultert. Doch für die gewonnene Zahlungsfähigkeit, verlangen Banken bis zu 16,99 Prozent.

Überziehungszinsen sind teuer

Bei vielen deutschen Verbrauchern ist der Dispokredit in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden: Immer, wenn für kurze Zeit mehr Ausgaben als Einnahmen auf einem Girokonto verzeichnet werden, hilft er unkompliziert aus und stellt sicher, dass der Geldfluss nicht gestoppt wird und teure Rücklastschriften anfallen.

So schützen Sie sich vor der Dispofalle

Rekordhalter war die Citibank: Sie berechnete Überziehungszinsen in Höhe von 16,99 Prozent. Mit 16,98 Prozent langte die Santander Consumer Bank bei Kunden zu, die mehr als 1000 Euro in den Miesen waren, bei einem Minus von mehr als 500 Euro waren es immerhin noch 13,98 Prozent. Durchschnittlich zahlen die Kunden der 57 getesteten Banken 11,6 Prozent Zinsen, wenn sie in die roten Zahlen rutschen. Der Dispo-Zinssatz wird so zum vergessenen Preistreiber. Denn wer sein Girokonto jeweils zwei Wochen pro Monat mit durchschnittlich 100 Euro in die Miesen bringt, bezahlt bei einem Dispo-Zinssatz von 15 Prozent jährlich 90 Euro an die Bank. Ihre  Treue sollten Bankkunden neu überdenken: Wechseln sie wegen überhöhter Dispozinsen ihre Bank. Mit 7,9 Prozent beispielsweise verlangt die Deutsche Kreditbank (DKB) für Dispokredite fast halb so viel wie die teuersten Anbieter. Hier gehts zum Girokonten-Vergleich.