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Montag, 27 Juli, 2009

Zwei Geldautomaten in Schenkelzell und Schramberg im Kreis Rottweil manipuliert und dadurch 120.000 € erbeutet haben unbekannte Täter in den vergangenen Wochen. Mit den Daten wurden 80 Auszahlungen zulasten der Karteninhaber in Frankreich und Marokko vorgenommen. Wie die Täter technisch vorgegangen sind, dessen ist sich die Polizei noch nicht sicher.

Deshalb empfiehlt die Polizei beim Geld abheben grundsätzlich, dass man während des Eingebens der Geheimzahl das Tastenfeld mit der Hand abdeckt. Eine andere Scheckkarte benutzt werden als anschließend beim Geld abheben, sollte – falls möglich –beim Öffnen der Tür zu einem Raum mit Geldautomaten. Auch beim Thema sicheres Passwort und sichere PIN-Nummer sollte man sich seine Gedanken machen. Denn bis zu 20 Geheimnummern und Passwörter muss sich jeder inzwischen merken – egal, ob für Flug- und Bahnseiten, Online-Banking oder Kreditkarte.

Einfach ändern kann man bei vielen Anwendungen das Passwort, das man sich selber aussuchen kann, um das vorgegebene umzuwandeln. Dabei sollte man darauf achten, dass man mindestens acht Buchstaben oder Ziffern verwendet, aber nie den eigenen Namen, das Geburtsdatum, Daten von Verwandten oder die Telefonnummer. Man sollte beispielsweise die ersten Buchstaben eines Satzes nehmen, den man sich leicht merken kann (beispielsweise aus dem Lieblingslied). Das Beispiel „Nach dem Aufstehen hole ich die Zeitung aus dem Briefkasten“ ergibt das kaum zu knackende Passwort „ndahidzadb“. Außerdem kann man die Sicherheit durch einen Mix aus Zahlen und Buchstaben erhöhen. Dabei sollte man aber nie einfache Varianten „abcd1234“ wählen. Zum Geld abheben sollte man sich die PIN-Nummer seiner Bankkarte niemals irgendwo aufschreiben. Ausnahme bildet ein Zettel, den man in einem Safe deponieren kann.