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Dienstag, 15 Dezember, 2009

Sollte mit ihrer Kreditkarte und der richtigen Geheimzahl missbräuchlich Geld abgehoben werden, dann bleiben sie als Inhaber der Karte auf dem Schaden sitzen. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt gelten für Kreditkarten die gleichen Grundsätze wie für EC-Karten. Das Gericht hielt fest, dass entweder der Karteninhaber selbst die Abhebung vorgenommen habe oder er die Geheimnummer nicht ordnungsgemäß aufbewahrt habe (Az.: 23 U 22/06). Das Urteil wurde in der Fachzeitschrift „OLG-Report“ veröffentlicht. Der Kläger versuchte geltend zu machen, er habe diverse Eurocard- Transaktionen unter Verwendung seiner Geheimzahl nicht vorgenommen, da ihm die Kreditkarte gestohlen worden sei. Zudem dürften die für EC-Karten aufgestellten Grundsätze nicht ohne weiteres auf die Verwendung von Kreditkarten übertragen werden. Allerdings sah das OLG Frankfurt die Sachlage anders: Da zwischen den Kartentypen keine wesentlichen Unterschiede bestehen, sei auch deren rechtliche Unterscheidung nicht gegeben. Der Inhaber einer Kreditkarte müsse genauso seinen Sorgfalspflichten nachkommen wie der Besitzer einer EC-Karte.

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Kreditkarte & Haftung Desweiteren lieferte der Kläger dem OLG Frankfurt keine schlüssige Erklärung für die Transaktionen mit seiner Geheimzahl. Deswegen fehle es an einer rechtlichen Grundlage für eine Rückforderung des abgehobenen Geldes. Die Entscheidung des Oberlandesgerichts ist allerdings noch nicht rechtskräftig, sondern liegt wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe vor (BGH-Az.: XI ZR 224/09).

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