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Dienstag, 3 April, 2012

Mit einem weiteren Anstieg sei zu rechnen. So wären 2010 in einem durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden etwa 1.300 Euro Heizkosten angefallen. 2011 waren es bereits 1.650 Euro und im Januar 2012 erhöhten sich die Kosten auf 1.775 Euro. Der Anstieg liegt in der Entwicklung der Rohölpreise begründet. Der Energiefachmann Roland Pause von der Verbraucherzentrale Sachsen vermutet für die kommenden Jahre weitere Preissteigerungen für Heizöl. Im Postleitzahlengebiet 04109 kosteten 2.000 Liter im Februar 2012 ganze 1.840 Euro, wie Roland Pause bekannt gab. Er rät den Haushalten, die ihre Heizöltanks auffüllen müssen, sich zusammenzuschließen und mit dem Auffüllen nicht bis zum nächsten Winter zu warten. In Erwartung steigender Preise sei dann mit noch höheren Kosten zu rechnen und bei der Abnahme größerer Mengen ließen sich Rabatte aushandeln, wie der Energieexperte weiter ausführt. Heizöl ist wesentlich teurer als Gas, doch auch Haushalte mit Gasheizung können sparen. Während bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Jahr 2010 1.195 Euro anfielen, erhöhte sich der Preis 2011 auf 1.240 Euro und in Januar 2012 auf 1.290 Euro. Damit ist eine Steigerung von über 4 Prozent zu verzeichnen. Auch diesen Verbrauchern rät die Verbraucherzentrale Sachsen zu kostensenkenden Maßnahmen. Ihnen wird ein Anbietervergleich empfohlen. Mit dem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter lassen sich jährlich Einsparungen bis zu 300 Euro erzielen. Vor einem Anbieterwechsel sollten die verschiedenen Tarife insbesondere auch im Hinblick auf die Vertragslaufzeiten und eventuelle Preisbindungen verglichen werden. Die Verbraucherzentrale Sachsen steht bei allen Fragen, die einen Anbieterwechsel betreffen, beratend zur Seite. Unter der Servicenummer 01805 - 79 777 können Interessenten einen Termin bei der zuständigen Beratungsstelle vereinbaren.