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Montag, 14 Februar, 2011

Der Bundesverband Deutscher Banken gab bekannt das jeder dritte Deutsche seine Bankgeschäfte über das Internet abwickelt (Stand 02/2011). Vor zehn Jahren war es nur jeder sechste. Diese Zahlen zeigen das Internetbanking voll im Trend liegt. Online Banking ist zweifellos bequem, es bietet Kostenvorteile und man muss nicht mehr auf die Öffnungszeiten der Bank achten. Mit einem hohen technischen und organisatorischen Aufwand gewährleisten die Banken die Sicherheit des Online-Bankings. Aber ganz gleich ob der Online-Banking-Nutzer iTAN, mobile TAN oder auch die chipTAN nutzt, er muss selbst auch einiges für seine Online-Banking-Sicherheit tun. Der Bundesverband Deutscher Banken hat hierzu die wichtigsten Tipps zusammengestellt:

  • Den eigenen Computer internetsicher machen:

    Betriebssystem, Virenschutzprogramme, Firewall und alle Anwendungsprogramme des eigenen Rechners permanent aktualisieren. Sicherheits-Updates sofort einspielen. Zum Schutz vor schädlicher Software alle Laufwerke des Computers regelmäßig mit einem aktualisierten Antivirenprogramm überprüfen. Immer die aktuellste Version des Internetbrowsers verwenden.

  • PIN/TAN schützen:

    Persönliche Zugangsdaten wie PIN und TAN vor unberechtigtem Zugriff schützen. Darauf achten, dass diese Zugangsdaten nur eingegeben werden, wenn eine verschlüsselte und damit gesicherte Übertragung zwischen dem eigenen Computer und dem Rechner der Bank besteht. Das lässt sich unter anderem daran erkennen, dass die Internetadresse der Bank mit https:// beginnt.

  • Wachsam bleiben:

    Anhänge von E-Mails unbekannter Absender nicht öffnen. Es werden zum Beispiel  als „Rechnungen“ getarnte trojanische Pferde per E-Mail versendet. Die Bank wird niemals per E-Mail oder telefonisch nach geheimen Zugangsdaten wie PIN oder TAN bzw. iTAN oder gar nach einer kompletten TAN-Liste fragen. Zur Freigabe eines Auftrags immer nur eine TAN eingeben.

  • Konto- und Depotumsätze regelmäßig prüfen:

    Treten Unstimmigkeiten auf, umgehend die Bank informieren. Wird vermutet, dass ein Unbefugter die geheimen Zugangsdaten (PIN oder TANs) kennt, sofort den Online-Zugang zum Konto sperren. Beispielsweise indem mehrmals eine falsche PIN eingegeben wird. Ist vom Konto bereits unberechtigterweise Geld abgebucht worden, nicht nur die Bank informieren, sondern auch Anzeige bei der Polizei erstatten.

  • Anmeldepasswort oder PIN regelmäßig ändern:

    Verlangt die Bank für die Anmeldung zum Online Banking ein Passwort, sollte es mindestens acht Stellen lang sein, aus einer Mischung aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Ziffern und Sonderzeichen bestehen und in regelmäßigen Abständen geändert werden. Wird eine – nur aus Zahlen bestehende – Online-Bankig-PIN verlangt, so sollte auch diese regelmäßig geändert werden.

Unabhängig vom verwendeten Online-Banking-Verfahren ist der Kunde auf der sicheren Seite, wenn er seine Sorgfaltspflichten einhält. Im eigenen Interesse sollten Nutzer daher die Online-Banking-Bedingungen und Sicherheitshinweise der Bank lesen und sich daran orientieren.

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