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Dienstag, 20 August, 2013

Shopping via Onlineshop versandkostenfrei. Das ist ein Service, den viele Deutsche regelmäßig nutzen. Allein Amazon und Ebay verzeichnen monatlich jeweils über 20 Millionen Onlineshop-Besuche. Doch nicht jeder Verkauf bringt Gewinne mit sich, da teilweise eine Retourenquote von bis zu 50 Prozent vorherrscht. Dies erzeugt sowohl wirtschaftlich als auch logistisch einen hohen Aufwand, dem sich jetzt der Onlineshop-Riese Amazon entgegen stellen möchte. Der Onlineshop-Gigant sperrt Nutzerkonten, die Retouren in haushaltsunüblicher Menge vornehmen.

Bequem online shoppen mit Geld-Zurück-Garantie

Online Shoppen ist insbesondere bei den größten unter den Online-Shops für Privatkäufer so komfortabel wie nie. Innerhalb von 24 bis 48 Stunden ohne Versandkosten mit kostenfreier Reklamations- und Retourmöglichkeit lassen sich Waren bequem von Zuhause aus rund um die Uhr bestellen. Auch die Zahlungsarten sind immer wieder neu bestimmbar und reichen vom Bezahlen per Rechnung über die Sofortüberweisung bis hin zum Lastschrifteinzug. Sofortige Teilzahlungsvereinbarungen sind ebenso möglich. Bei Zahlungen mit Kreditkarte übernehmen die Online Händler in der Regel die entsprechenden Kreditkartengebühren.

Widerrufsrecht oder Grundsatz der Privatautonomie?

All diese Services kosten den Online Handel viel Zeit- und Personalaufwand. Hinzu kommen Porto- und Bankgebühren. Bei der verstärkten Inanspruchnahme des Retourenservices erhöhen sich die Kosten bzw. schmälern sich die Gewinne entsprechend. Aus Verbrauchersicht mit gutem Recht. Laut dem gesetzlichen Verbraucherschutz haben private Käufer in Deutschland die Möglichkeit ein 14tägiges Widerrufsrecht in Anspruch zu nehmen. Amazon räumt aus Kulanz sogar 30 Tage ein. Ein Umstand, den einige Kunden rege nutzen. Wer es jedoch im Auge der Shopinhaber übertreibt, kann gemäß dem Händlerrecht der sogenannten Privatautonomie als Käufer bzw. Kunde abgelehnt bzw. gesperrt werden. Dieses Recht nimmt Amazon nun verstärkt bei Kunden wahr. Was jedoch Amazon unter haushaltsunüblichem Retourenverhalten versteht, ist jedoch noch unklar und nicht in den AGB des Online-Marktplatzes geklärt. Inwieweit die Kontosperrung auch vor Gericht als zulässig empfunden wird, ist derzeit noch nicht abzusehen, da die Betroffenen bisher noch keine Klage eingereicht haben. Doch generell gilt: Treten Sie bei derartigen Unstimmigkeiten schnell in die persönliche Verbindung mit Ihrem Onlinehändler und klären Sie diese, falls Ihnen Ihr Kundenkonto wichtig ist, da die Rechtslage sich diesbezüglich momentan in einer Grauzone befindet.