Wie wird ein Sparbrief eröffnet?

Ein Sparbrief kann persönlich in der Filiale einer Bank oder im Internet direkt online eröffnet werden. Dazu sind die persönlichen Angaben des Sparers anzugeben, der im Sparbriefvertrag auch als Gläubiger oder Kontoinhaber bezeichnet wird. Im Vertrag wird außerdem festgehalten, über welchen Betrag der Sparbrief gekauft wird und für welchen Anlagezeitraum. Außerdem wählt der Anleger die Art des Sparbriefs, also "aufgezinst", "abgezinst" oder "normalverzinst".

Zu den zusätzlichen Angaben im Eröffnungsantrag gehört außerdem die Information über den wirtschaftlich Berechtigten. Diese Information ist nach dem Geldwäschegesetz zwingend vorgeschrieben. Im Normalfall handelt der Anleger auf eigene Rechnung, wenn er sein eigenes Geld anlegt.

Schritt für Schritt zum Sparbrief

In der Regel buchen die Banken den Anlagebetrag von einem Girokonto per Lastschrift ab. Deshalb wird im Vertrag auch eine Referenzkontonummer festgehalten, die gleichzeitig zur Abbuchung des Anlagebetrages und zur späteren Auszahlung der Zinsen dient. Wird das Sparbriefkonto im Internet eröffnet und besteht noch keine Kundenbeziehung zur Bank, werden die Unterlagen per Post zugeschickt.

Der Postbote prüft dann die Legitimation anhand des Ausweises oder des Reisepasses und händigt danach die Kontounterlagen aus. Anleger, die bereits Kunde einer Bank sind, können via Online-Banking ohne nochmalige Legitimation direkt ein Sparbriefkonto mittels PIN und TAN im Internet eröffnen.

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Steuerpflichtige Zinsen von Sparbriefen

Bei der Eröffnung sollte nicht vergessen werden, der Bank einen Freistellungsauftrag für die Zinsen zu erteilen, da sonst die Bank von den Zinsen die 25-prozentige Abgeltungssteuer abzieht und an das Finanzamt abführt. Pro Jahr können Anleger bis zu 801 Euro pro Person steuerfreie Zinsen einnehmen. Bei zusammen veranlagten Ehepaaren ist der doppelte Zinsbetrag pro Jahr steuerfrei. Ein Sparbrief muss nicht extra gekündigt werden, da er zum vereinbarten Termin automatisch ausläuft.

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