Geheimzahlen bilden die Basis des Sicherheitssystems im modernen Online Banking. Eine persönliche Identifikationsnummer, genannt PIN, ist die Basislegitimation bei allen Aktionen rund um das Online-Konto.
Sobald Geld von dem Girokonto aus bewegt, oder persönliche Daten geändert werden, ist eine zusätzliche Legitimation erforderlich. Diese erfolgt über einen sechsstelligen Code, der als Transaktionsnummer oder auch TAN bezeichnet wird.
Der Bankkunde gibt seine Kontonummer in Verbindung mit der PIN (Persönliche Identifikationsnummer) ein und erhält daraufhin Zugang zu seinen Kontodaten.
In vielen Fällen können Kontoauszüge ausgedruckt oder herunter geladen werden.
Möchte der Verbraucher eine Transaktion durchführen, bei der auf das Guthaben zurück gegriffen wird, so ist hierzu eine zusätzliche Legitimation erforderlich. Diese erfolgt durch die Eingabe der TAN (Transaktionsnummer).
Die TAN ersetzt die Unterschrift des Kunden und ist lediglich für eine einzige Transaktion gültig. In der Regel besteht die TAN aus einer sechsstelligen Zahl. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Krimineller die richtige TAN errät, liegt bei 1: 1.000.000.
Eines der ersten und nach wie vor gebräuchlichen Verfahren ist die Übermittlung einer TAN-Liste. Diese bestehen in den meisten Fällen aus 100 Transaktionsnummern, die durch den Kunden der Reihe nach eingesetzt werden.
Der Bankcomputer verfolgt die Eingaben und versendet rechtzeitig eine neue TAN-Liste an den Kunden, wenn die letzten freien Nummern erreicht sind.
PIN-TAN-Verfahren nutzen
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Noch einen Schritt weiter geht das Verfahren der indizierten TAN, kurz iTAN. Auch hier erhält der Kunde von seiner Bank eine TAN-Liste. Die Nummern sind allerdings durchnummeriert, so dass man hier von indizierten TANs spricht.
Führt der Kunde eine Transaktion durch, so wird er durch die Eingabemaske der Bank zur Eingabe einer bestimmten TAN aufgefordert, die über die Nummerierung der Transaktionsnummern identifiziert wird. Ausschließlich diese Nummer kann genutzt werden, um die jeweilige Aktion zu legitimieren.
Einem Betrüger nutz es daher nichts, wenn er sich lediglich eine einzelne TAN zu einem fremden Konto verschafft hat. Der Nachteil der iTANs besteht hingegen darin, dass der Verbraucher immer die gesamte TAN-Liste mit sich führen muss, sollte er Transaktionen unterwegs tätigen. Bei klassischen TAN-Listen genügt die Mitnahme einer einzelner Nummern.
Ein besonders modernes Verfahren nutzt die mTANs. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem das Mobiltelefon des Bankkunden zur Übertragung der Transaktionsnummern genutzt wird.
Der Verbraucher leitet online eine Kontoaktion ein und erhält zu einem bestimmten Zeitpunkt eine TAN per SMS auf sein Handy. Diese wird von ihm eingegeben, um die Transaktion zu legitimieren. Nach der Eingabe ist die Nummer ungültig.
Aus Sicherheitsgründen ist die mTAN zudem auch zeitlich limitiert, so dass sie lediglich innerhalb weniger Minuten nach Übersendung genutzt werden kann. Der Kunde hinterlegt bei diesem Verfahren einmalig seine Mobiltelefonnummer in dem System seiner Bank. Um diese in den Stammdaten zu verändern, ist wiederum ein TAN erforderlich, so dass eine missbräuchliche Nutzung hierbei annähernd ausgeschlossen werden kann.
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Einleitung: Online-Banking
Definition: e-banking
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