Immer mehr Banken verzichten auf den persönlichen Service am Bankschalter. Um Personalkosten zu sparen, werden Ihnen daher Geldausgabeautomaten, Geldeinzahlautomaten und Kontoauszugsdrucker zur Verfügung gestellt, so dass Sie viele Tätigkeiten in Selbstbedienung ausführen können. Hierfür erhalten Sie entweder eine Bankkarte, eine ec/maestro-Karte oder eine Kreditkarte, auf der Ihre Kontodaten gespeichert sind. Bargeldverfügungen am Geldausgabeautomat können somit ebenso korrekt gebucht werden wie Überweisungen.
Nutzen Sie die Bargeldverfügung am Geldausgabeautomat Ihres Kreditinstituts, werden in der Regel keine Kosten berechnet. Nur dann, wenn Sie fremde Geldausgabeautomaten benutzen, können mitunter Kosten anfallen. Diese Gebühren können Sie vermeiden, wenn Sie Geldausgabeautomaten der Cash-Group oder des Cash-Pool nutzen, sofern Ihre Bank Mitglied des jeweiligen Verbundes ist. Alternativ stehen Ihnen auch verschiedene Angebote von Direktbanken zur Verfügung, die Ihnen zusammen mit dem Girokonto eine kostenlose Kreditkarte zur Verfügung stellen, mit der Bargeldverfügungen an jedem beliebigen Geldausgabeautomat weltweit kostenlos sind.
Konten der Cash Group oder Cash Pool Banken nutzen: Girokonto Vergleich
Bargeld mit Kreditkarte kostenlos abheben: Kreditkarten Vergleich
Um Bargeld am Geldausgabeautomaten verfügen zu können, benötigen Sie eine Karte sowie Ihre persönliche PIN-Nummer. Im Rahmen Ihres Guthabens oder aber bis zur Höhe Ihres Dispositionskredites können Sie nun Bargeld verfügen, wobei die jeweiligen Tageshöchstsätze zu beachten sind. Diese liegen bei den meisten Banken bei 1.000 Euro pro Tag und 3.000 Euro pro Woche. So soll Missbrauch bei Kartenverlust vermieden werden.