Einlagensicherung öffentlich-rechtlicher Banken

Einlagensicherung VÖB

Der Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschland e.V. (VÖB) ist ein freiwilliges Modell zu Einlagensicherung. Grundsätzlich ist das System so aufgebaut, dass es für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden einer angeschlossenen Bank aufkommt, die nicht nur die gesetzliche Grundsicherung abgedeckt sind.

Modell der Einlagensicherung bei öffentlich-rechtlichen Banken

Der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschland e.V. (VÖB) unterhält einen speziellen Fonds, der aus freiwilligen Beiträgen der angeschlossenen Banken und Geldinstitute finanziert wird.

Die Gelder des Fonds können zur Finanzierung geeigneter Maßnahmen eingesetzt werden, wenn ein angeschlossenes Institut in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät. Finanzierbar sind damit sowohl sanierende und erhaltende Maßnahmen gegenüber einer Mitgliedsbank, als auch Zahlungen an Anleger, die aufgrund der vorliegenden Zahlungsunfähigkeit Verluste erleiden würden. Der Einlagenschutz bezieht sich hierbei sowohl auf Privatpersonen als auch auf Wirtschaftsunternehmen und Kommunen.

Welche Einlagen sind abgesichert?
Gesichert sind

  • Sparguthaben
  • Termingelder
  • Sichteinlagen
  • Schuldverschreibungen


Von der Sicherung ausgenommen sind dagegen Verbindlichkeiten, die darauf basieren, dass die Bank entsprechende Inhaberpapiere ausgestellt hat.

Weiterhin leistet der Einlagensicherungsfonds der Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschland e.V. nur dann Zahlungen, wenn die zugehörigen Kundenforderungen nicht anderweitig erstattet wurden.

Fazit:

Im Ergebnis entsteht hier ein wirksamer Schutz gegen die Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz öffentlich-rechtlicher Banken, der Kunden davor bewahrt, Vermögensverluste zu erleiden.

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