Bundesschatzbriefe gehören zu den festverzinslichen Wertpapieren. Im Gegensatz zu Anleihen von Wirtschaftsunternehmen werden Bundesschatzbriefe jedoch nicht an der Börse gehandelt, sondern können lediglich über die Hausbank oder die Deutsche Finanzagentur gekauft oder verkauft werden. Als Wertpapier muss der Bundesschatzbrief im Wertpapierdepot der Bank verwahrt werden, für das zum Teil Gebühren berechnet werden. Über ein kostenloses Depot können Sie Ihre Rendite erhöhen.
Die Anlage von Bundesschatzbriefen ist bereits ab seiner Summe von nur 50 Euro möglich, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Je nach Ausgestaltung der Bundesschatzbriefe weisen diese Laufzeiten von sechs oder sieben Jahren auf. Trotz dieser langen Laufzeiten ist die vorzeitige Verfügung der Anlage bereits nach einem Jahr möglich.
Da Bundesschatzbriefe zu den festverzinslichen Wertpapieren gehören, bürgt der Emittent sowohl für die Zahlung der Zinsen wie auch für die Rückzahlung des Anlagebetrages. Zwar fällt ein Bundesschatzbrief nicht unter die Einlagensicherung der Banken, die Bundesrepublik Deutschland gilt jedoch als erstklassiger Kreditnehmer, so dass dennoch eine 100%ige Sicherheit gegeben ist. Zudem sind beim Bundesschatzbrief keine Kursschwankungen möglich.
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Die Zinsen beim Bundesschatzbrief orientieren sich in erster Linie am aktuellen Zinsniveau. Da ein Anlagerisiko bei Bundesschatzbriefen nicht vorhanden ist, erhalten Anleger hier keinen Zinsaufschlag, wie dies beispielsweise bei Unternehmensanleihen möglich wäre. Dafür bietet der Bundesschatzbrief hohe Sicherheiten.