IBAN

Die IBAN ("International Bank Account Number") wurde zur Vereinheitlichung des internationalen Zahlungsverkehrs entwickelt, um Kreditinstituten grenzüberschreitend den reibungslosen Datentransfer zu ermöglichen.

Zu diesem Zweck ist ein festes Codierungsschema vorgegeben. Als Registrierungsstelle fungiert seit 2007 die SWIFT ("Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication"), Details sind über die ISO ("International Organization for Standardization") und das ECBS ("European Committee for Banking Standards") gerege

Codierungsschema

Für die IBAN sind vier Blöcke und maximal 34 Stellen vorgesehen, in Deutschland sind es stets 22. Der erste Block bezeichnet das Land, für Deutschland DE, der zweite eine zweistellige Prüfsumme. Die Prüfsumme wird nach einer vorgegebenen Formel errechnet. Im dritten Block folgt in Deutschland die achtstellige Bankleitzahl, im vierten die maximal zehnstellige Kontonummer. Bei kürzeren Kontonummern wird für jede fehlende Stelle eine Null vorangestellt.

Prüfsumme und Ländercodes

In anderen Ländern umfassen der erste und zweite Block ebenso wie in Deutschland die Länderkennzeichnung und die Prüfsumme, die verbleibenden maximal 30 Stellen enthalten die jeweils landesübliche Bank- und Kontoidentifikation.

Die IBAN im Überblick:

  • Vorgegebene Struktur mit vier Blöcken
  • Maximal 34 alphanumerische Stellen, keine Sonderzeichen und Kleinbuchstaben
  • Erster Block: Länderkennzeichnung (LL)
  • Zweiter Block: Prüfziffer (PZ)
  • Dritter und vierter Block: Bank- und Kontoidentifikationsnummer (BBAN)
  • In Deutschland: dritter Block 8-stellige Bankleitzahl (IID), vierter Block 10-stellige Kontonummer (gegebenenfalls mit vorangestellten Nullen aufgefüllt)

IBAN Infografik:

 

IBAN

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