Durch den Anstieg der Verbraucherpreise, der auch als Inflation bezeichnet wird, tritt in jedem Jahr eine Geldentwertung ein. Dies können Sie durch eine inflationsindexierte Anleihe vermeiden. Die Zinssätze dieser Anleihen, die auch als Inflation-Linked-Bonds, Inflationsbonds oder eben als inflationsindexierte Anleihen bezeichnet werden, orientieren sich meist am zugrunde liegenden Verbraucherpreisindex. Steigt dieser, steigt auch Ihre Verzinsung für die Anleihe mit Inflationsschutz, so dass Sie sich um eine mögliche Geldentwertung keine Sorgen mehr machen müssen.
Das Risiko einer Wertpapieranlage im Aktiendepot oder im Fondsdepot ist meist mit hohen Risiken verbunden. Zwar bieten auch Aktien aufgrund des im Unternehmenswert enthaltenen Immobilienvermögens einen gewissen Schutz vor Inflation, einen Ausgleich dieser bieten aber eben nur inflationsindexierte Anleihen. Diese Anleihen mit Inflationsschutz sind vor allem dann interessant, wenn die Inflation aktuell gerade sehr niedrig ist, eine Steigerung jedoch erwartet wird, denn dann steigt auch Ihr Ertrag.
Depotkosten im Vergleich: Kostenloses Wertpapierdepot
Viele Anleger tun sich aktuell schwer, die für sich passende Anlage aus Festgeld, Tagesgeld und Investmentfonds zu finden. Vor allem niedrig verzinsliche Festgeldanlagen der Banken sorgen in Zeiten steigender Inflation für eine Nettorendite nahe Null. Anleihen, die inflationsgeschützt sind, bieten jedoch eine variable Verzinsung und sorgen so für mehr Sicherheit.